Dienstag, 3. November 2015

Aktuelles Buch: Eine Versammlung von Krähen


Nach Halloween ist vor Halloween – oder so ähnlich. Da ich wenigstens noch ein düsteres Buch zur Halloweenzeit lesen wollte, bevor es dann schon bald mit der Weihnachtsstimmung losgeht, habe ich mir kurzerhand „Eine Versammlung von Krähen“ von Brian Keene aus meiner Leseliste herausgesucht.



Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und Krähen mag ich sowieso. Die fünf Krähen auf dem Cover sind nicht nur gewählt, weil sie hübsch anzusehen sind – nein, sie spielen eine zentrale Rolle im Roman. Als die fünf Krähen sich dem abgeschiedenen Kaff  Brinkley Springs nähern, bringen sie Tod und Verderben mit sich. Es handelt sich um fünf uralte Wesen, die die gesamte Kleinstadt innerhalb einer Nacht auslöschen wollen.

 © J. Iser

Autor Brian Keene ist beim Erzählen seiner Geschichte nicht zimperlich. Viel Blut und Innereien gab es schon, obwohl ich noch nicht ganz zur Hälfte durch bin. Dabei macht Keene weder vor Tieren noch Kindern halt (seien wir ehrlich, erwachsene Menschen sterben sowieso immer in solchen Romanen). Dennoch handelt es sich bei „Eine Versammlung von Krähen“ nicht um einen reinen Splatter-Roman. Keene schafft es, Atmosphäre aufzubauen und auch Charakteren, die vielleicht nur kurz auftauchen, ein Gesicht zu verleihen. Dabei werden Menschen aus ihrem langweiligen Leben mit alltäglichen Problemen gerissen und werden mit dem Bösen konfrontiert.

  © J. Iser

Die Gestaltung des Buches gefällt mir persönlich schon mal sehr gut – ich mag es ja immer, wenn kleine Bildchen zu Kapitelanfängen eingefügt werden. Außerdem habe ich das Gefühl, ein qualitativ hochwertigeres Taschenbuch in Händen zu halten. Ein Hoch auf den Festa-Verlag (wenn ihr Horror-Fans seid, schaut unbedingt dort vorbei)!
Ich bin gespannt, wie sich der Roman noch entwickelt – immerhin spielt sich die gesamte Handlung innerhalb von einer Nacht ab. Ich hoffe, dass Keene das Spannungslevel halten kann und noch genauere Hintergründe der „Krähen“ ans Licht kommen. Wie ich das Buch letztendlich fand, erfahrt ihr bald in einer Rezension.


Bis dahin,
Jessi

P.S.: Falls ihr euch fragen solltet, warum meine Krähe auf den Fotos so gerupft aussieht – sie hat die Nacht auf Burg Frankenstein auf meiner Schulter nicht ganz so gut vertragen...

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