Sonntag, 17. April 2016

Book Haul: Neuzugänge April 2016

Hallo ihr Lieben,

mein letzter Bücherhaul ist nun schon eine Weile her und seitdem haben sich wieder einige Neuzugänge in meinem Bücherregal angesammelt – sie sind also nicht alle erst im April dazugekommen. Wie ihr vielleicht in vergangenen Blogposts von mir mitbekommen habt, hatte ich im März zudem Geburtstag, klar also, dass ich auch einige Bücher gekauft oder geschenkt bekommen habe. Eines vorneweg: Bis auf wenige Ausnahmen sind wie so oft alle Bücher gebraucht und ich konnte sie daher recht günstig ergattern. Manchen von ihnen sieht man den Zustand schon sehr an, andere wirken dagegen wie neu.

Quelle: Jessica Iser
Wie immer sind die Genres sehr gemischt und sowohl deutsch- als auch englischsprachige Romane finden sich unter den Neuzugängen. Ich fange mal mit ein paar deutschsprachigen Romanen an. "Novus Ordo Seclorum – Das Erbe der Sidhe" von Gabriela Swoboda habe ich über die Facebookseite des Drachenmond Verlags gewonnen. Es lohnt sich wirklich, da mal vorbeizuschauen; der Verlag ist nicht nur sehr sympathisch und hat tolle Bücher im Programm, sondern macht auch regelmäßig Gewinnspiele.

In "Novus Ordo Seclorum – Das Erbe der Sidhe" kommt die Journalistin Mara einer geheimen Bruderschaft, die den Weltuntergang einleiten will, auf die Spur – ausgerechnet ihr Verlobter Magnus gehört zu der Bruderschaft des Widersachers. Mara flüchtet nach Irland und erfährt, dass ausgerechnet sie die Magierin der Hoffnung sein soll... Intrigen, Magie und Irland? Ich bin dabei! Diesen Roman will ich schon ganz bald lesen.

Dagegen zählt der Roman "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie, den ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, zu einem ganz anderen Genre. Er handelt von der Geschichtsstudentin Vivian, die im Jahr 1914 die Chance erhält, an türkischen Ausgrabungen teilzunehmen, wo sie auch eine Beziehung zu dem Archäologen Tahsin Bey aufbaut. Mit dem Ausbruch des Krieges kehrt Vivian jedoch zunächst nach England zurück, ehe es sie weiter nach Indien verschlägt, um den Stirnreif des Skylax zu suchen – ein Artefakt, das schon Tahsin suchte. Gleichzeitig kommt auch der indische Soldat Quayyum ins Spiel. Wie die Geschichten der beiden miteinander verwoben sind, muss ich noch selbst herausfinden.

Quelle: Jessica Iser
Als nächstes habe ich einen Horror-Thriller für euch. Als Horrorfan ist es ja schon fast Pflicht, mal etwas von Richard Laymon zu lesen. Ich habe mich für "All Hallow's Eve" entschieden, der erst kürzlich als deutsche Erstauflage in der Heyne Hardore-Reihe unter dem Titel "Das Haus" erschienen ist. Ich habe mich für die englischsprachige Ausgabe entschieden, die nun schon einige Jahre auf dem Buckel hat. In "All Hallow's Eve" geht es – wie der Titel bereits erahnen lässt – um Halloween. Im Sherwood-Haus wurde vor Jahren eine Familie brutal ermordet und ausgerechnet hier soll nun eine große Party stattfinden. Feiert der Mörder etwa mit? Ich bin gespannt, wie ich Laymons Schreibstil finden werde und mit weniger als 300 Seiten wird "All Hallow's Eve" auch schnell gelesen sein.

Quelle: Jessica Iser
Nun komme ich zu zwei Romanen, die sich mit Hexen beschäftigen. Irgendwie habe ich momentan große Lust auf Geschichten, die sich um Hexerei drehen. Die Handlung von "The Witch's Daughter" von Paula Brackston erstreckt sich über mehrere Jahrhunderte: Im Jahre 1628 bittet Bess Hawksmith nach dem Tod ihrer Mutter durch Erhängen den Hexer Gideon Masters um Hilfe. Doch das hat seinen Preis – auch fast 400 Jahre später jagt er noch immer die unsterbliche Bess, um ihre Seele einzufordern...

"The Physick Book of Deliverance Dane" von Katherine Howe spielt ebenfalls mit den Zeitebenen: In der Gegenwart ist Connie Goodwin damit beschäftigt, die Farm ihrer Großmutter zum Verkauf herauszuputzen. Dabei stößt sie auf eine Pergamentrolle von Deliverance Dane, die von der Hexenverfolgung im Salem des Jahres 1962 und einem Zauberbuch handelt. Scheinbar bleibt Connie nicht die einige, die sich für das Zauberbuch interessiert...

Quelle: Jessica Iser
Zu guter Letzt habe ich gleich drei Bücher von David Mitchell. Sein Bestseller "Der Wolkenatlas", der mit "Cloud Atlas" ja auch verfilmt wurde, wäre der erste Roman, den ich nennen würde, wenn mich jemand nach meinem Lieblingsbuch fragte. Leider besaß ich "Der Wolkenatlas" bisher nur als eher unschöne Filmausgabe (viele Buchliebhaber kennen das ja, dass man lieber nicht das Buch mit dem Filmposter als Cover haben möchte). Da ich es aber gerne auch noch einmal auf Englisch lesen würde, habe ich mir kurzerhand für unschlagbare -,77 Cent diese Ausgabe besorgt. In "Cloud Atlas" sind sechs verschiedene Schicksale vom Jahre 1850 bis weit in eine ferne Zukunft miteinander verstrickt. Wie das geht? Lest es selbst. Ehrlich, lest es!

Und wenn ich schon einen Roman habe, den ich als mein Lieblingsbuch bezeichnen kann, dann ist ja wohl klar, dass ich noch mehr vom Autor David Mitchell lesen muss. Zunächst hatte ich mich für "The Bone Clocks" entschieden, das auch vor Kurzem unter dem Titel "Die Knochenuhren" in Deutschland erschienen ist. Auch hier werden unterschiedliche Geschichten miteinander verknüpft, aber diesmal sind sie durch eine bestimmte Person verbunden: Der Leser verfolgt das Leben von Holly Sykes vom Kindesalter bishin zur Greisin. Hollys Leben könnte ganz normal sein, doch sie hört Stimmen, Zeitlöcher und Menschen tauchen aus dem Nichts auf und allmählich wird klar, dass Holly eine unwissende Protagonistin im Krieg einer Schattenwelt ist... Ich kann es ehrlich gesagt kaum erwarten herauszufinden, ob David Mitchell mich noch einmal so überzeugen kann, wie er es mit "Der Wolkenatlas" getan hat.

Das wäre es dann eigentlich auch gewesen mit meinen Büchern – allerdings war ich gestern bei einem der monatlichen Schreibnacht-Treffen, bei denen es selbstverständlich immer Abstecher in Buchhandlungen gibt. Und dort, auf einem Grabbeltisch fiel mir für 2,99 Euro "Die tausend Herbste des Jacob de Zoet" von David Mitchell in die Hände. Das konnte ich einfach nicht dalassen. Die Handlung klingt auf den ersten Blick weniger abstrakt: 1799 kommt ein holländischer Kaufmann zu einem Handelsposten im hermetisch abgeriegelten Japan, um dort sein Glück zu machen. Zwischen lauter zwielichtigen Gestalten und Geschäftsmännern verliebt er sich in eine Japanerin – und wird in eine geheimnisvolle Welt aus Schönheit, Verrat und Mord hineingezogen.

Quelle: Jessica Iser
So, das war dann mein Bücherhaul der letzten Monate. Was würdet ihr zuerst lesen? Oder habt ihr vielleicht schon eines der Bücher gelesen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Bis dahin

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