Sonntag, 12. Juni 2016

Rezension: "A Darker Shade Of Magic" von V. E. Schwab

Hallo ihr Lieben,

nicht zu fassen, dass schon wieder Mitte Juni ist, oder? Und hier kommt meine erste Rezension für diesen Monat (auch wenn ich das Buch bereits im Mai beendet hatte). Heute geht es um "A Darker Shade Of Magic" von V. E. Schwab, ein Fantasyroman, in dem es – wie der Titel schon verrät – vorrangig um Magie geht.

"Kell wore a peculiar coat. It had neither one side, which would be conventional, nor two, which would be unexpected, but several, which was, of course, impossible."

Quelle: Jessica Iser
Story
Kell ist ein Antari, das heißt, er ist ein Magier, der zwischen den Welten wandeln kann – denn London gibt es gleich vier Mal. Die Universen existieren parallel zueinander, sind aber sehr unterschiedlich: Es gibt Grey London, eine triste Welt ohne Magie, Red London, Kells Heimat, wo Magie und Leben blühen, White London, eine grausame Welt, in der Magie Macht bedeutet und Black London, eine verschollene Welt, von der niemand mehr spricht. Doch dann bekommt Kell auf einer Reise nach White London einen Gegenstand aus Black London – und plötzlich steht ihm die beinahe unmögliche Aufgabe bevor, den mächtigen, gefährlichen Gegenstand voll dunkler Magie zurück nach Black London zu bringen.

Charaktere
Neben Kell spielt auch Delilah Bard, kurz Lila, eine Diebin und Möchtegern-Piratin aus Grey London, eine tragende Rolle. Beide Geschichten starten unabhängig voneinander, bis Kell und Lila zusammen treffen. Die beiden haben eine gute Dynamik und sind Charaktere, die man gerne durch das Buch begleitet. Trotzdem hat mir bei beiden noch dieses gewisse Etwas gefehlt, das mich vollkommen fesselt. Aber vermutlich wird es in den Folgebänden mehr Informationen über die Hintergründe der beiden geben – vor allem über Kell, der als Adoptivkind bei der Königsfamilie von Red London lebt.

Schreibstil
V. E. Schwabs Schreibstil gefiel mir recht gut. Allerdings konnte mich die Autorin auch hier nicht vollkommen mitreißen. Teilweise waren die Kapitel für mein Empfinden nicht spannend genug geschrieben. Aber vielleicht lag es auch einfach an der Geschichte selbst, dass bei mir nicht dieses Gefühl aufkam, direkt weiterlesen zu müssen.

Lesevergnügen
So richtig ist der Begeisterungsfunke bei mir also nicht übergesprungen. Komisch ist, dass ich nicht einmal so genau benennen kann, woran das liegt. Fakt ist, dass ich mich ziemlich lange mit diesem Buch herumgeschlagen habe. Dabei fand ich die Story eigentlich sehr interessant. Sie hat definitv Potenzial – das aber meiner Meinung nach noch nicht so ganz ausgeschöpft wurde. Und obwohl man nach dem ersten Band rein theoretisch gar nicht unbedingt weiterlesen müsste, da die Geschichte beinahe in sich abgeschlossen ist – lediglich einige Fragen bleiben offen – möchte ich die Geschichte um Kell und Lila doch weiterverfolgen. Der zweite Band "A Gathering of Shadows" steht bereits in meinem Regal. Allerdings wird er wohl noch eine Weile warten müssen. Denn vielleicht habe ich auch einfach nur den falschen Zeitpunkt für dieses Buch gewählt. Aber ich gebe den verschiedenen Londons auf jeden Fall noch eine Chance – in der Hoffnung, dass sich der solide Auftakt zu einer ganz magischen Gesichte entwickelt.

Fazit: So hundertprozentig überzeugt war ich von Story und Charakteren nicht. Trotzdem finde ich die Idee hinter "A Darker Shade of Magic" sehr interessant und möchte wissen, wie die Geschichte weitergeht. Von mir gibt es für den ersten Band drei Leseratten.

Einen schönen Sonntag und liebste Grüße

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