Sonntag, 11. September 2016

Sonntagsblues #1: Meine Schreibmusik & inspirierende Songtexte

Hallo ihr Lieben,

fast hätte ich geglaubt, dass heute kein Blogbeitrag mehr online gehen wird. Angestichts des nahenden Montags hatte sich meine Motivation einfach verabschiedet. Da hilft erstmal nur gute Musik, um das Ende des Wochenendes zu verdrängen. Und schon ist ein neues Thema für meinen Blog geboren: der Sonntagsblues.

Quelle: Jessica Iser
Vor fast einem Jahr (wow, bald feiert mein Blog sein 1-jähriges – haltet die Augen nach einer Verlosung offen!) habe ich in einem Blogbeitrag bereits festgehalten, warum mich Musik beim Schreiben inspiriert und was ich dabei so höre. Ein paar Dinge werden sich mit Sicherheit immer in meiner Playlist finden, aber das heißt ja nicht, dass nicht auch neue Lieder dazukommen. Daher werde ich jetzt vielleicht öfters mal einen Post unter dem Motto "Sonntagsblues" machen.

Momentan befinde ich mich mit dem Schreiben ja, wie manche von euch wissen, in den letzten Zügen meines Romans. Alles steuert auf das Ende zu und es wird düster. Klar, dass die entsprechende Musik her muss. Es muss dramatisch sein, aber auch actiongeladen und unheimlich – wie die Geschichte eben.

Meine momentanen Top 5 in der Playlist sind:

1. "Ascension" von The Devil and the Universe


Ein episches Lied, wie ich finde. Es ist düster und irgendwie geheimnisvoll. Es passt meiner Meinung nach perfekt zur Stimmung, in der sich mein Protagonist momentan befindet. Da es sich um einen instrumentalen Song handelt, lässt er sich jederzeit gut nebenbei hören – auch in Dauerschleife, um vollkommen ungestört in die fiktive Welt abzutauchen.

2. "Born In Winter" von Gojira


Wenn ich dieses Lied höre, denke ich sofort daran, wie mein Protagonist durch die Dunkelheit schreitet, auf der Suche nach einem Kampf – und spätestens ab Minute 1:50 gibt's kein Halten mehr. Ich liebe die Abwechslung in diesem Song. Er spiegelt perfekt die ruhigeren und die härteren Szenen in meinem Roman wider. Da geht bei mir direkt Kopfkino los – Headbangen während des Schreibens inklusive. Kann also auch mal ablenkend sein.

3. "Look Out" von myuu


Dieser instrumentale Song beginnt auch eher ruhig, aber schon so, dass man weiß, etwas stimmt hier nicht. Das Ganze steigert sich immer mehr und ich sage euch, wenn ihr gerade die richtige Szene schreibt, werdet ihr am Ende wahrscheinligh high speed in die Tasten hauen.

4. "White Slavery" von Type O Negative


Die Atmosphäre dieses Songs passt ebenfalls perfekt zu meinem Roman, ganz besonders natürlich zum letzten Drittel. Die Lyrics in diesem Lied sind recht kurz, aber passen sehr gut zum Zustand meines Protagonisten. Und die Orgeln machen das ganze natürlich noch imposanter.

5. "The Outsider (Resident Renholder Remix)" von A Perfect Circle


Ich liebe beide Versionen von "The Outsider", aber diese hier vermittelt einfach, dass gerade Weltuntergangsstimmung herrscht – und das ist einfach episch. Mehr muss man dazu eigentlich auch nicht sagen.

Das wäre dann mein aktueller Sonntagsblues. Zu welcher Sorte von Schreibern gehört ihr? Braucht ihr Musik? Oder lenkt sie euch nur ab? Lasst es mich gerne wissen – ich entdecke auch gerne neue Musik.

Liebste Grüße

Kommentare:

  1. Deine Definition von "hart" is ganz schön weich ;)

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    1. Jaja, stellenweise geht's aber ab. Und wie gesagt, ist ja auch alles eher das "düstere hart" :P

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  2. Drei von den Bands kannte ich noch nicht.
    Aber das wird sich jetzt ändern.
    Weiterhin viel Inspiration (ob mit oder ohne Musik)!

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