Sonntag, 1. Januar 2017

Jahresrückblick 2016: Bücher, Blog und Schreiballtag



Und da war das Jahr auch schon wieder rum. Es kommt mir noch gar nicht so lange her vor, dass ich meinen Jahresrückblick 2015 geschrieben habe. Aber seitdem ist viel passiert. Mein Blog hat sich optisch verändert, ich habe viele klasse, neue Bücher gelesen und interessante Menschen getroffen. Ich habe eine Kurzgeschichte in einer Anthologie veröffentlicht. Außerdem ist 2016 das Jahr, in dem ich meinen Roman „Der Todbringer“ beendet habe. Mit der Überarbeitung habe ich gerade begonnen und 2017 soll das Buch endlich erscheinen. Und dann habe ich auch schon begonnen, an meinem nächsten Roman zu schreiben. Das kommende Jahr wird also schreibtechnisch sehr aufregend – und wie sieht’s mit dem Lesen aus? Ich fasse euch in meinem Jahresrückblick meine Top 7 Lieblingsbücher 2016 zusammen und erzähle, auf welche Neuerscheinungen ich mich 2017 besonders freue!
Quelle: Jessica Iser

Lieblingsbücher 2016: meine Top 7


Die Auswahl fiel mir gar nicht so leicht – zwar war auch der eine oder andere Flop dabei, aber im Großen und Ganzen ist mein Lesejahr 2016 sehr positiv ausgefallen. Auf meinem Stapel lagen einige tolle Bücher, darunter auch welche von Bekannten. Im Gegensatz zum letzten Jahr haben es diesmal sieben Bücher auf meine Top-Liste geschafft, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Platz 7: „Dracula“ von Bram Stoker


Erst im vergangenen Jahr habe ich es geschafft, Bram Stokers „Dracula“ zu lesen. Aber der Klassiker hat mit seiner Sprache und der wegweisenden Story Eindruck hinterlassen. Auch wenn der Roman aufgrund kleiner Schwächen von mir nicht die volle Punktzahl bekommen hatte, so ist er doch ein Highlight des Jahres gewesen, an das ich immer noch gerne zurückdenke.

Platz 6: „Dämonisch“ von Carmen Weinand und Thomas Williams


Eigentlich hatte ich einen Teil der Kurzgeschichtensammlung „Dämonisch“ bereits im Sommer 2015 gelesen, aber erst in diesem Jahr habe ich noch alle restlichen Geschichten beendet. Dabei habe ich auch einige Favoriten aus dem Buch noch ein zweites Mal gelesen – ein offensichtliches Indiz dafür, wie gut mir die Auswahl der Horrorgeschichten insgesamt gefallen hat. Sehr empfehlenswert für alle Fans von Horror und bösem Humor!

Platz 5: „Namenlos“ von Nika Sachs


Das vorletzte Buch, das ich in diesem Jahr beendet habe, ist zugleich auch eines der besten gewesen. „Namenlos“ von Nika Sachs fällt aus meinem üblichen Leseschema, aber auch generell, aus dem Rahmen. Die Novelle ist mit ihrer außergewöhnlichen Geschichte und dem tollen Schreibstil ganz leicht zu einem meiner Jahreshighlights avanciert. Ich kann euch das Buch nur noch mal ans Herz legen – bei 89 Seiten kann man durchaus einen Blick wagen. Ihr werdet es sicher nicht bereuen.

Platz 4: „Auf Pilgerfahrt mit Gevatter Tod“ von Daniel Mosmann


Eines der ersten Bücher, das mir beim Zusammenstellen dieser Liste einfiel: eine Kurzgeschichtensammlung von Daniel Mosmann. Die Mischung aus Grusel, Mystery und Horror ist einfach rundum gelungen. „Auf Pilgerfahrt mit Gevatter Tod“ wird sicher einer dieser Sammelbände, zu denen ich noch öfter greifen werde. Wenn ihr Fans von klassischem Grusel mit neuen Ideen seid – lest es.

Platz 3: „Empire of Storms“ von Sarah J. Maas


Im Jahr zuvor hatte es Sarah J. Maas bereits zweimal auf meine Top-Liste im Jahresrückblick geschafft. Überraschung: Sie hat es wieder geschafft. Kein Wunder, ihre beiden Fantasy-Reihen gehören momentan zu meinen Favoriten. Die Charaktere sind einfach wunderbar vielseitig und die Geschichten super spannend mit fiesen Cliffhangern. Ich glaube, ich habe in meinen Rezensionen zu Maas Büchern schon ausreichend viel geschwärmt, von daher schaut doch gerne direkt dort vorbei, wenn euch die Fantasy-Reihe interessiert.

Platz 2: „Illuminae“ von Amie Kaufmann und Jay Kristoff


Es kommt mir vor, als hätte ich „Illuminae“ bereits 2015 gelesen, dabei war es erst Anfang des Jahres. Mittlerweile steht schon der zweite Teil „Gemina“ in meinem Regal, den ich leider noch nicht gelesen habe. Dabei war „Illuminae“ eines meiner absoluten Jahreshighlights – klar, sonst wäre das Buch schließlich nicht hier auf Platz 2 gelandet. Meiner Meinung nach, sollte dieses Buch jeder gelesen haben. Einfach weil dieses Buch ganz anders ist als andere Bücher. Allein die Aufbereitung ist schon einen Blick wert: In E-Mails, Tagebucheinträgen, Chats, Dokumenten und mehr wird dieses Science-Fiction-Geschichte spannend und absolut einzigartig erzählt. Wunderschön gemacht und obendrein eine hochinteressante Story – unbedingt lesen!

Platz 1: „A Court of Mist and Fury“ von Sarah J. Maas


Dieses Buch hat es einfach verdient, auf dem ersten Platz zu stehen, denn ich habe keines so schnell durchgelesen, wie dieses. Die 640 Seiten habe ich innerhalb von drei Tagen weggelesen wie nichts – vor und nach der Arbeit während der Zugfahrt und schließlich an einem gemütlichen Wochenende zu Hause. Der erste Teil „A Court of Thorns and Roses“ schaffte es im letzten Jahr auf Platz 5 und stand damit hinter der „Throne of Glass“-Reihe. Aber mit dem zweiten Band hat die Autorin mir einfach ein rundum gelungenes und äußerst spannendes Lesevergnügen bereitet, sodass ich mich nun ganz besonders auf den dritten Band „A Court of Wings and Ruin“ freue, der im Mai 2017 erscheinen soll.
Für Fans von Fantasy und Märchen ist die Reihe definitiv ein Muss!

Das schönste Buchcover 2016


Quelle: Goodreads
Zwar sagt das Äußere ja nicht unbedingt etwas über das Innere aus, aber im Buchladen fällt es schwer, die Exemplare mit besonders gelungenen Covern nicht in die Hand zu nehmen. Schwierig, nur eines auszuwählen, denn da gibt es so einige, die wirklich tolle Hingucker sind. Aber als erstes kommt mir direkt „The May Queen Murders“ von Sarah Jude in den Sinn, das tatsächlich durch sein Cover meine Aufmerksamkeit gewonnen hat. Die auffällig große und pinke Schrift vor dem düsteren Hintergrund versprüht einen gewissen 80er-Charme und auch die Story hat mich nicht enttäuscht – eine gute Kombi also.

Quelle: Goodreads
Außerdem komme ich nicht umhin „Nevernight“ von Jay Kristoff zu erwähnen. Ich habe den Roman zwar nicht gelesen und er befindet sich auch (noch) nicht in meinem Besitz, aber die Mischung aus Weiß, Rot, Schwarz und diesem detaillierten Raben, der auf dem Cover prangt, ist einfach umwerfend schön. Und das Beste: Unter dem Schutzumschlag ist das Buch mindestens genauso schön.

Ausblick 2017 – planen oder treiben lassen?


Ich würde sagen: beides. Gute Vorsätze habe ich mir wie üblich nicht so richtig gesteckt. Dennoch habe ich mir schreibtechnisch einige Dinge vorgenommen, die ich 2017 gerne umsetzen würde:

·         Roman „Der Todbringer“ korrigieren und veröffentlichen
·         #ProjektOD fertig schreiben
·         Mindestens zwei Kurzgeschichten einreichen
·         Lektorat für das Schreibnacht-Magazin weiterführen

Was das Lesen betrifft, möchte ich mich auf keine Anzahl von Büchern festlegen. Am Ende lese ich dann meist doch nicht, was ich mir vorgenommen, sondern worauf ich in dem Moment am meisten Lust habe – und das ist auch ganz gut so.

Zum Schluss möchte ich mich noch bei allen bedanken, die mich in diesem Jahr auf meinem Blog begleitet haben. Ich hoffe, ich kann 2017 noch mehr von euch erreichen und kennenlernen. Im letzten Jahr habe ich wieder tolle Leute getroffen, die ich nicht mehr missen möchte. So gesehen war 2016 also nicht alles schlecht, oder?

Das war mein Jahresrückblick 2016! Was waren eure Highlights?

Liebste Grüße


Kommentare:

  1. Viel Erfolg bei deinem Vorhaben :) Und vergiss deinen Freund nicht bei der langen ToDo-Liste ;)

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